Im Dezember letzten Jahres, war ich bei BMW in Südafrika, um das dortige Werk und die Umsetzung der Südafrikanischen Gesetze zur Gleichbehandlung schwarzer Arbeitnehmer zu untersuchen. Das Werk des bayerischen Autobauers liegt im Vorort der Millionenstadt Johannesburg und gleichzeitiger Hauptstadt Südafrikas, Pretoria.
Von Berlin aus ging die Reise direkt nach Kapstadt, die Küstenstadt am Fuße des Tafelbergs, herrlich gelegen am Meer. Nach 2 Tagen Surfen, Whale Watching und Geniessen stand die Reise in Richtung Norden an. Einen Mietwagen in Südafrika zu finden ist das Leichteste überhaupt, Anbieter gibt es wie Sand am Meer und Autos gibt es mindestends genausoviele, vom Golf 2, der in SA immer noch produziert wird, bis zum modernen Luxus – SUV. Ich verzichtete auf die direkte Strecke entlang der Autobahn 1, sondern fuhr entlang der Südafrika Gartenroute immer am Meer entlang Richtung Port Elizabeth. Dort hieß es Abschied vom blauglitzernden Ozean zu nehmen und die südafrikanische Steppe unter die Räder zu nehmen. Die Route: Middleburg – Bloemfontein – Pretoria, nach 2 Tagen und 1200km war das Ziel erreicht und ein wunderschöner Roadtrip durch Südafrika zu Ende.

Saturn öffnet Onlineshop

March 10, 2012

Neben den Möbelhäusern zieht es auch immer mehr Elektroläden ins Internet. Seit 10. Oktober 2011, kann man viele Saturn-Produkte auch im Internet bestellen. Diese werden dann nach Hause geliefert oder können sogar im nahe gelegenen Saturn abgeholt werden, wenn die Produkte dort verfügbar sind. Der Online Vertrieb wird also mit den stationären Läden vernetzt.

Im Online Sortiment sollen folgende Produktgruppen vertreten sein: Fernseher, Computer, Handys, Navigationsgeräte, MP3-Player, Digicams, Musik-CDs, Filme, Games, Haushaltswaren sowie Elektrogroßgeräte und Kleinelektrogeräte. Die Auswahl ist also sehr groß. Preislich will sich Saturn an anderen führenden Online-Shops orientieren – ob man damit ein Schnäppchen im Gegensatz zum Ladenpreis erzielen kann, steht noch offen. Klar ist, dass der Einstieg ins Online-Geschäft ein großer Schritt in Richtung Zukunft ist, den viele als lange überfällig hielten.

Von Saturn selbst wurde die Neuerung  als “größter Umbruch in der Unternehmensgeschichte” bezeichnet, ich persönlich bevorzuge es dann doch, die Geräte ausgiebig im Laden zu testen.

Neuigkeiten vom Tabletmarkt

September 22, 2011

Das Apple ipad stellte mit seiner Markteinführung im Mai 2010 eine Revolution auf dem Tabletmarkt dar. 73 % des gesamten Verkaufsvolumens fällt auf die Geräte der Marke Apple im Jahr 2011 – eine Tendenz, die sich laut Expertenmeinung auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird. Der große Konkurrent Android kommt vorerst nur auf 13 % Marktanteil.

2011 wurden bereits 63,6 Millionen Tablets verkauft, 2012 sollen es sogar 103,5 Millionen werden. Auch in Zukunft wird der Großteil davon aus der Apple Schmiede stammen.

Schon lange wird deshalb nun auf die 3. Version, das ipad 3 gewartet. Im März 2012 soll es dann endlich soweit sein – bis dahin werden weiterhin wilde Spekulationen über Ausstattung und Design geführt werden. Klar ist bisher nur, dass vor allem an der Akkulaufzeit einiges verbessert wird. Dieser soll leichter, leistungsfähiger sein und um einiges länger halten. Auch der Touchscreen soll noch um einige Pixel mehr hochauflösend sein.

Manche denken da schon weiter: das ipad 4 findet in manchen Blogs bereits Erwähnung, jedoch stets mit einem zwinkernden Auge.

Seit der Einführung des ersten iphones im Jahr 2007, präsentierte Apple jeden Sommer ein neues Modell. Auch das vielumjubelte iphone 4, das im Juni 2010 auf den Markt kam, wird deshalb bald zu den “alten Eisen” der Mobiltelekommunikation gehören. Es soll am 30. September vom neuen iphone 5 abgelöst werden, dann können nämlich die Vorbestellungen entgegen genommen werden. Ausgeliefert wird es ab 7. Oktober – zumindest in den USA.

Um mit genügend neuen Geräten aufwarten zu können, wurde in den chinesischen Fabriken die Produktion noch einmal angekurbelt, so dass nun pro Tag 150.000 Geräte hergestellt werden können. Insgesamt sollen so im September 5 bis 6 Millionen iphones produziert werden.

Noch ist nicht viel bekannt um die technischen Neuerungen, mit denen das iphone 5 dienen kann. Der Bildschirm wird noch etwas größer ausfallen, die Kamera mit 8 Megapixel ausgestattet sein und das leidige Problem der Antenne soll dieses Mal von Anfang an gelöst werden. Auch soll das neue Smartphone einige Millimeter an Dicke im Vergleich zum Vorgänger verlieren. Fest steht jedoch, dass es wieder eine weiße Version des Verkaufsschlagers geben soll.

Besonders über das neue Design wird viel diskutiert – leider müssen wir uns noch knapp 3 Wochen gedulden bis das große Geheimnis gelüftet wird.

Kaum unterliegt HTC im Rechtsstreit gegen Apple, nimmt das taiwanische Unternehmen schon wieder Fahrt auf, um einen neuen Rechtsstreit zu eröffnen.

Zunächst wurde im Juli von einem Richter entschieden, dass HTC ohne Genehmigung Patente von Apple für seine Smartphone-Herstellung nutzt. Noch hat das ITC noch nichts entschieden, doch das richterliche Urteil könnte dazu führen, dass HTC Smartphones nicht mehr auf dem  US-Markt angeboten werden dürfen.

Heute wurde bekanntgegeben, dass auch HTC nun Patentverletzungen auf Seiten von Apple festgestellt hat. HTC verklagt nun Apple aufgrund von unerlaubter Nutzung der Patente 7.417.944, 7.672.219 und 7.765.414, welche unter anderem die WLAN Nutzung bei Smartphones definieren. Betroffen sind so gut wie alle Geräte von Apple, einschließlich ipohne, ipad und ipod.

Ziel von HTC ist es nun wiederum ein Verbot von Apple Produkten in den USA zu erwirken.

Ich bin gespannt, wer als nächstes die Patentkeule schwingt.

Google hat seinen neuen Dienst Google+ vorgestellt und steigt damit offiziell in den Markt der Social Media ein.

Lange wurde diskutiert wie der Internetriese sein soziales Angebot ausgestalten wird – nun steht es fest: in sogenannten +Circles werden alle Freunde, Bekannte, Kollegen etc. in Kreisen gruppiert und separat mit Posts, also Texten, Videos oder Links, versorgt. Kontakte müssen nicht erst gesammelt werden, sondern stammen aus dem Google-Adressbuch des Nutzers. Aufgrund der Einteilung in spezielle Gruppen kann viel exakter festgelegt werden, welche Information an welche Personen dringen soll – ein Kritikpunkt, der schon lange an Facebook bemängelt wird.

Daneben wird es noch einige weitere Dienste geben, so z.B. +Huddle und +Hangouts, welche jeweils für Chats bzw. Videochats genutzt werden können. Eine +Mobile App soll das Angebot komplettieren und wird von vielen schon sehnlich erwartet.

Momentan befindet sich der Service noch im Testbetrieb, d.h. nur eingeladene Google-Nutzer können teilnehmen. Laut diesen Erfahrungsberichten soll es noch viele kleinere Fehler im System geben. Wann es für alle zugänglich sein wird, ist noch nicht bekannt gegeben worden.

Ein weiteres Beispiel wie bei der deutschen Telekom mit Kunden umgegangen wird:

Besitzer eines Prepaid Handys, die diese schon längere Zeit nicht mehr aufgeladen haben, wird momentan verstärkt mit einer Kündigung seitens der Deutschen Telekom gedroht. Verbraucherschützer sehen diese Aktion als nicht rechtens an, denn in den AGBs des Unternehmens finden sich dazu keinerlei Hinweise.

Betroffene Kunden sollen darauf bestehen, sich das Restguthaben auszahlen zu lassen. Der Provider darf dafür keine weiteren Gebühren erheben.

Die Telekom sieht die ganze Sache als übliche Vorgehensweise. Ich finde hingegen, dass dies an Erpressung grenzt und nicht die Art ist, wie man mit seinen Kunden umgehen sollte.

Folgende News haben heute morgen schon mein Interesse geweckt:

Erstmals in der Geschichte von Facebook geht die Zahl der aktiven Nutzer in den USA von 155 auf 149 Millionen zurück. Trotzdem ist das soziale Netzwerk dort immer noch die am häufigsten besuchte Seite – noch vor Google.
Die Stagnation ist wohl ein vollkommen normaler Prozess, denn auch die Einwohnerzahl der USA wächst ja nicht weiter an, aber die Akzeptanz und Verbreitung in der Bevölkerung ist schon bemerkenswert.

Währenddessen wird weiterhin der Börsengang des Unternehmens unter Spannung erwartet. Mit der unvorstellbaren Summe von 100 Milliarden Dollar wird Facebook dabei von Insidern bewertet. Betrachtet man auch die Entwicklungen bei Twitter, Groupon usw., fürchten manche aber auch schon eine neue Dotcom-Blase wie im Jahr 2000.  Anfang 2012 soll der Börsengang stattfinden – wir müssen also nicht allzu lange auf Neuigkeiten warten.

Erst einmal herzlich willkommen auf meinem Blog!

Ich bin ja ehrlich gesagt auch neu hier, werde aber ab jetzt immer mal wieder Neuigkeiten, Kurioses oder einfach nur für mich Interessantes an die Internetgemeinde weitergeben.

Beginnen möchte ich mit der Sensation der Woche: der neu vorgestellten Apple iCloud. In den vergangenen zwei Tage habe ich versucht mir selbst eine Meinung darüber zu bilden.

Fakt ist, dass ich noch nie ein fanatischer Apple-Jünger war und höchstwahrscheinlich auch nie sein werde, doch die Vorstellung, nie wieder eine Datensicherung durchführen zu müssen und alle Daten auf der ganzen Welt zu jeder Zeit verfügbar zu haben, klingt doch sehr verlockend. Zumal mein Dropbox Ordner jetzt schon immer restlos überfüllt ist. Auch die Möglichkeit seine eigene Musiksammlung mit der im itunes-Store gekauften abzugleichen und für 25 Dollar jährlich durch “Original-Apple-Songs” zu ersetzen erscheint mir ein guter Deal (auch wenn für Deutschland noch kein derartiges Angebot vorliegt).

Trotzdem stehe ich der neuen Software eher skeptisch gegenüber, denn: meiner Meinung nach will Apple damit in erster Linie seine Kunden noch enger an sich binden – schließlich funktioniert das Ganze nur mit entsprechenden Mac-Rechner, iphones, ipads usw. Wendet man also die iCloud einmal an und ist gewohnt seine Daten darüber zu beziehen, wird man sich gut überlegen, ob man nochmal z.B. auf ein Android Handy umsteigt. Und außerdem: will ich als Nutzer, dass Apple meine Fotos und Dokumente kennt?

Und doch: Cloud Computing scheint der Trend der Zukunft zu sein und langfristig werden unsere Rechner wohl nur noch durch das Internet gespeiste Maschinen ohne größere Speicherkapazitäten sein.