Google hat seinen neuen Dienst Google+ vorgestellt und steigt damit offiziell in den Markt der Social Media ein.

Lange wurde diskutiert wie der Internetriese sein soziales Angebot ausgestalten wird – nun steht es fest: in sogenannten +Circles werden alle Freunde, Bekannte, Kollegen etc. in Kreisen gruppiert und separat mit Posts, also Texten, Videos oder Links, versorgt. Kontakte müssen nicht erst gesammelt werden, sondern stammen aus dem Google-Adressbuch des Nutzers. Aufgrund der Einteilung in spezielle Gruppen kann viel exakter festgelegt werden, welche Information an welche Personen dringen soll – ein Kritikpunkt, der schon lange an Facebook bemängelt wird.

Daneben wird es noch einige weitere Dienste geben, so z.B. +Huddle und +Hangouts, welche jeweils für Chats bzw. Videochats genutzt werden können. Eine +Mobile App soll das Angebot komplettieren und wird von vielen schon sehnlich erwartet.

Momentan befindet sich der Service noch im Testbetrieb, d.h. nur eingeladene Google-Nutzer können teilnehmen. Laut diesen Erfahrungsberichten soll es noch viele kleinere Fehler im System geben. Wann es für alle zugänglich sein wird, ist noch nicht bekannt gegeben worden.

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Ein weiteres Beispiel wie bei der deutschen Telekom mit Kunden umgegangen wird:

Besitzer eines Prepaid Handys, die diese schon längere Zeit nicht mehr aufgeladen haben, wird momentan verstärkt mit einer Kündigung seitens der Deutschen Telekom gedroht. Verbraucherschützer sehen diese Aktion als nicht rechtens an, denn in den AGBs des Unternehmens finden sich dazu keinerlei Hinweise.

Betroffene Kunden sollen darauf bestehen, sich das Restguthaben auszahlen zu lassen. Der Provider darf dafür keine weiteren Gebühren erheben.

Die Telekom sieht die ganze Sache als übliche Vorgehensweise. Ich finde hingegen, dass dies an Erpressung grenzt und nicht die Art ist, wie man mit seinen Kunden umgehen sollte.

Folgende News haben heute morgen schon mein Interesse geweckt:

Erstmals in der Geschichte von Facebook geht die Zahl der aktiven Nutzer in den USA von 155 auf 149 Millionen zurück. Trotzdem ist das soziale Netzwerk dort immer noch die am häufigsten besuchte Seite – noch vor Google.
Die Stagnation ist wohl ein vollkommen normaler Prozess, denn auch die Einwohnerzahl der USA wächst ja nicht weiter an, aber die Akzeptanz und Verbreitung in der Bevölkerung ist schon bemerkenswert.

Währenddessen wird weiterhin der Börsengang des Unternehmens unter Spannung erwartet. Mit der unvorstellbaren Summe von 100 Milliarden Dollar wird Facebook dabei von Insidern bewertet. Betrachtet man auch die Entwicklungen bei Twitter, Groupon usw., fürchten manche aber auch schon eine neue Dotcom-Blase wie im Jahr 2000.  Anfang 2012 soll der Börsengang stattfinden – wir müssen also nicht allzu lange auf Neuigkeiten warten.

Erst einmal herzlich willkommen auf meinem Blog!

Ich bin ja ehrlich gesagt auch neu hier, werde aber ab jetzt immer mal wieder Neuigkeiten, Kurioses oder einfach nur für mich Interessantes an die Internetgemeinde weitergeben.

Beginnen möchte ich mit der Sensation der Woche: der neu vorgestellten Apple iCloud. In den vergangenen zwei Tage habe ich versucht mir selbst eine Meinung darüber zu bilden.

Fakt ist, dass ich noch nie ein fanatischer Apple-Jünger war und höchstwahrscheinlich auch nie sein werde, doch die Vorstellung, nie wieder eine Datensicherung durchführen zu müssen und alle Daten auf der ganzen Welt zu jeder Zeit verfügbar zu haben, klingt doch sehr verlockend. Zumal mein Dropbox Ordner jetzt schon immer restlos überfüllt ist. Auch die Möglichkeit seine eigene Musiksammlung mit der im itunes-Store gekauften abzugleichen und für 25 Dollar jährlich durch “Original-Apple-Songs” zu ersetzen erscheint mir ein guter Deal (auch wenn für Deutschland noch kein derartiges Angebot vorliegt).

Trotzdem stehe ich der neuen Software eher skeptisch gegenüber, denn: meiner Meinung nach will Apple damit in erster Linie seine Kunden noch enger an sich binden – schließlich funktioniert das Ganze nur mit entsprechenden Mac-Rechner, iphones, ipads usw. Wendet man also die iCloud einmal an und ist gewohnt seine Daten darüber zu beziehen, wird man sich gut überlegen, ob man nochmal z.B. auf ein Android Handy umsteigt. Und außerdem: will ich als Nutzer, dass Apple meine Fotos und Dokumente kennt?

Und doch: Cloud Computing scheint der Trend der Zukunft zu sein und langfristig werden unsere Rechner wohl nur noch durch das Internet gespeiste Maschinen ohne größere Speicherkapazitäten sein.